Wo gibt es das beste Bier?

Geschrieben am 23 Jun 2013

Na in Deutschland natürlich! Oder doch nicht? Beim Gang durch den Getränkemarkt drängt sich einem vor allem der Verdacht auf, dass der deutsche Konsument möglichst billiges Bier möchte, dass unabhängig vom Hersteller möglichst gleich schmeckt.

Hopfenaromen sind kaum herauszuschmecken und Geschmackswunder kann man Vergessen. Bier gilt hierzulande häufig als Billiges Getränk für die Massen. Dabei kann Bier ähnlich wie Wein oder Kaffee eine unglaubliche Vielfalt an Aromen und Gerüchen entfalten.

Während die meisten Kunde beim billigen Wein aus dem Tetrapack und bei Kaffee für 7€ pro Kilo wissen, dass sie Industrieware kaufen welche den verwendeten Rohstoffen nicht gerecht werden, so ist dieses Bewusstsein meiner Meinung nach beim Bier noch nicht vorhanden. Sicher wird über Oettinger die Nase gerümpft, aber Biere von Becks oder Warsteiner lassen sich chemisch praktisch nicht von einem Oettinger unterscheiden.

Ausgerechnet in Amerika, dem Land mit Bieren wie Bud Light, hat sich in den letzten Jahren eine riesige Bewegung rund um das Bierbrauen entwickelt. Nicht nur erfreut sich das Hobbybrauen dort ein viel größeren Beliebtheit als hierzulande, sondern im ganzen Land eröffnen kleine Nano-, und Micro-Breweries. Unbelastet vom deutschen Reinheitsgebot wird hier nach Herzenslust experimentiert. Dabei kommen die seltsamsten Bierkreationen heraus. Und eben auch wenig überraschend die besten Biere der Welt.

Ein Beitrag des ZDF geht diesen beiden Phänomenen auf den Grund. Dem Niedergang der Bierkultur in Deutschland auf der einen Seite, und der relativ neuen Bewegung der Bierbrauer in den USA. Der Beitrag dauert ca. 30 Minuten und lohnt sich auf alle Fälle.

Der Beitrag ist hier in der Mediathek des ZDF zu sehen.

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