Günstige Edelstahlkochtöpfe

Geschrieben am 5 Mai 2013

Einer der Kostenpunkte welche mich am Anfang etwas erschreckt haben waren die Kosten für große (50 Liter und aufwärts) Edelstahlkochtöpfe. Ein Topf kann hier im Gastronomiebedarfshandel schnell 200-300 € kosten. Pro Topf.

Nach einiger Suche bin ich auf einen Händler bei eBay gestoßen welcher u.A. Edelstahltöpfe von der Firma Schengler verkauft. Die verfügbaren Größen liegen zwischen 21 und 100 Litern. Für etwa 65 bis 70€ kann man hier einen Kochtopf erstehen welcher 70 Liter fasst. Ein Deckel ist übrigens auch dabei.

Wenn man die Töpfe nicht ersteigern möchte, kann man sich wohl auch direkt an den Verkäufer mit der Bitte um ein Anghebot wenden.

Ich persönlich besitze inzwischen einen 50 und einen 70 Liter Topf und bin sehr zufrieden.

Allerdings darf man für den Preis auch keine Wunder erwarten. Die Wandstärke ist sehr dünn, was z.B. das Anschweißen eines Durchlasses schwierig macht. Auch haben die Töpfe keinen Sandwichboden, wodurch sich diese nicht für die Beheizung mit elektrischen Heizplatten eignen. Für die Befeuerung mit einem gasbetriebenen Hockerkocher sind die Töpfe von Schengler allerings wunderbar geeignet.

Auch bei vielen Hobbybrauern aus dem hobbybrauer.de Forum sind die Töpfe von Schengler sehr beliebt.

Neben den Kochtöpfen gibt es von Schengler auch noch Thermoports. Dies sind isolierte Edelstahltöpfe welche sich wunderbar als Maische- und Läuterbottich eignen. Spezial für die Thermoports von Schengler gibt es bei Hopfen und Mehr, meinem bevorzugten Onlineshop für Brauzubehör, ein passgenaues Läuterblech. Bei uns ist bisher noch eine Campingkühltruhe mit Panzerschlauch im Einsatz, aber ich habe vor allem positives über die Thermoports von Schengler gelesen. In diesem Thread auf hobbybrauer.de ist eine schöne Anleitung wie der mitgelieferte, nicht sonderlich gut geeignete Hahn durch einen besseren ersetzt werden kann.

So beim schreiben fällt mir auf, dass man als Leser glatt auf den Gedanken kommen könnte, dass ich als Gegenleistung für diesen Text vielleicht einen nagelneuen Topf erhalten habe. Dem ist leider nicht so Wink

Ach, und bevor ich es vergesse, der Link zu dem eBay Verkäufer Catering Portal bei dem es die angesprochenen Töpfe gibt.

Update: Hier ein sehr guter Thread auf hobbybrauer.de über das Anbringen eines Hahnes an die Schengler-Töpfe.

Etikettendesign

Geschrieben am 29 Sep 2012

Es ist soweit. Nach einigen Stunden des Herumprobierens in Photoshop steht unser erstes Etikettendesign.

Nun haben wir unser Bierlabel fertiggestellt und die erst 20 Flaschen gelabelt. In der Mitte findet man nun einen QR Code, den man mit einem Smartphone scannen kann und dann direkt zu unserem Brauprotokoll gelangt. Dort erfährt man mehr zum jeweiligen Bier,  lernt das Rezept kennen und kann sich einige Fotos vom Brautag ansehen.

Das bekleben einer runden Flasche mit einem QR-Code stellte sich als schwieriger heraus als erwartet. Es scheint nämlich so zu sein, dass der Code durch die Flaschenkrümmung nicht mehr lesbar ist. Um die Falschenkrümmung optisch zu kompensieren haben wir einfach die vier Ecken etwas verzerrt. Die meisten Apps können den QR-Code nun erfassen. Nur einige wenige stellen sich noch quer.

Für all jene die noch keine Smartphones haben, findet sich zumindest noch das Datum des Brautages und das Datum der Abfüllung auf dem Label. Und natührlich der Name des Biers.

Brewed by: Damn-Fine-Beer Brewery

Rechtmäßigkeit des Hobby-Brauens?

Geschrieben am 15 Sep 2012

Das wichtigste vorweg. Bier brauen ist grundsätzlich unbeschränkt erlaubt und erfordert keine staatliche Genehmigung.

Bier brauen ist aber, auch wenn es rein privat passiert, dem lokalen Hauptzollamt gegenüber anzeigepflichtig. Das liegt daran, dass für das Bierbrauen eine Biersteuer anfällt und diese wird durch das Hauptzollamt vereinnahmt.

Jährlich gilt aber für Privatpersonen, die als Hobby Bier brauen, ein "Steuerfreibetrag" von 2 hl (200 l) Bier. Diesen kann man auf Antrag in Anspruch nehmen, wenn man das Bier nicht verkauft. Entsprechend sind die gebrauten Mengen in den einzelnen Brauvorgängen zu addieren und, sofern man die Freimenge überschreitet, muss eine Biersteuererklärung abgegeben werden und die Biersteuer entrichtet werden.

Die Hauptzollämter handhaben das allerdings unterschiedlich. Je nach Region müssen einzelne Brauvorgänge lange vorher angezeigt werden (3 Tage bis 1 Woche) oder die einzelnen Brauvorgänge sind gar nicht anzeigepflichtig.

Allgemein ist eine Biersteuererklärung abzugeben, wenn die Freimenge überschritten wird oder Bier zu anderen Zwecken hergestellt wird, als es von der Freimenge gedeckt ist, also beispielsweise, wenn Bier (auch nur in kleinen Mengen) verkauft wird.

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