So die etwas provokante Aussage des Brauers Michael Schwab von Brewbaker in Berlin. Doch es ist etwas dran an dieser Aussage. Als das Reinheitsgebot erlassen wurde ging es um den Schutz der Gesundheit der Bevölkerung und nicht um ein hehres Ideal. Und das damalige Brauerhandwerk hatte auch wenig mit heutiger industriellen Bierherstellung zu tun.

Das ist ja grundsätzlich auch in Ordnung, da auch Industriebier seinen Platz auf dem Markt hat. Allerdings sollte bei Kunden auch ein Bewusstsein dafür entstehen, dass Bier ein Genussmittel sein kann und nicht nur die billige Dröhnung im Stadion. Vielleicht ist es daher ein positives Zeichen, dass der Bierkonsum in den letzten Jahren rückläufig ist. Vielleicht zwingt dies die Größen der Getränkeindustrie zum Umdenken. So hat die Radeberger Gruppe z.B. das Unternehmen Braufactum im Portfolio. Ob eine 0,75l Flasche Bier aber gleich 35,- € kosten muss, sei mal dahingestellt.

Vor diesem Hintergrund möchte ich gerne auf einen Artikel im KulturSpiegel verweisen. Der Artikel steht hier online und kann hier als .pdf heruntergeladen werden.

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