Mild IPA

Brautag am: 12.10.2013 / Abfüllung am: 26.10.2013
Stammdaten:
Ausschlagswürze: 35 L
Stammwürze: 16,4 °P
Bittere: 60 IBU
Farbe: 15 EBC
CO2 Gehalt: 6 g/L
Schüttung:
Pale Ale - 8,9 Kg - 73 %
Wiener Malz - 1,8 Kg - 15 %
Cara-Pils - 0,7 Kg - 6 %
Cara-Hell - 0,7 Kg - 6 %
Brauwasser:
Hauptguss: 43 L
Nachguss: 24 L
Maischplan:
Einmaischen - 72 °C
Kombirast - 69 °C - 90 Minuten
Hopfengaben:
Centennial (11,7 %) - 21 % (29,5 g) - Vorderwürzehopfung
Centennial (11,7 %) - 21 % (29,5 g) - 45 Minuten
Centennial (11,7 %) - 21 % (29,5 g) - 30 Minuten
Centennial (11,7 %) - 21 % (29,5 g) - 15 Minuten
Centennial (11,7 %) - 21 % (29,5 g) - 0 Minuten
Weitere Zutaten:
Irish Moss - 10 g - 10 Minuten
Centennial (11,7 %) - 0,86 g/L (30,1 g) - Hopfenstopfen
Cascada (5,8 %) - 0,86 g/L (30,1 g) - Hopfenstopfen
Hopfenkochen:
60 Minuten
Hefe:
Danstar Nottingham Ale
Bemerkungen:
Hopfengestopftes IPA
Weitere Informationen:

Dies ist unser erstes IPA (India Pale Ale) mit viel Aromahopfen. Als Hopfen haben wir zu gleichen Teilen Cascada und Centennial eingesetzt. Dieses Bier ist auch unser erstes Experiment mit dem sog. Hopfenstopfen (auch dry hopping genannt). Beim Hopfenstopfen wird ein Teil der im Rezept vorgesehenen Hopfengaben erst während der Hauptgärung zugesetzt. Das besondere hierbei ist, dass sich beim Hopfenstopfen keine Bitterstoffe mehr aus dem Hopfen lösen, sondern nur die Aromaöle im Jungbier gelöst werden. Das Ergebnis ist ein hopfenaromatisches Bier.

IPAs sind inzwischen auch in Deutschland auf dem Vormarsch, auch wenn noch keine der großen Brauereien meines Wissens nach ein IPA anbietet. IPAs zeichnen sich neben der starken Hopfung insb. auch durch einen höheren Alkoholgehalt aus. So hat ein IPA oft zwischen 6,5 und 7,5 % Alkoholgehalt.

Bei unserem Brautag ist allerdings etwas schief gelaufen, und unser IPA wird daher nur ca. 4,3 % Alkohol und eine recht hohe Restsüße haben. Dies ist auf eine zu hohe Temperatur bei der Kombirast zurückzuführen. Dabei wurden zu viele unvergärbare Zuckerarten aus dem Malz gelöst. Nach diesem kleinen Desaster habe ich mich nochmal auf die Suche nach einem Methode gemacht, die Einmaischtemperatur genauer berechnen zu können und bin fündig geworden. Mit dem Rechner unter folgendem Link lässt sich genau ausrechnen welche Temperatur der Hauptguss haben muss um auf die gewünschte Maischetemperatur zu kommen. http://www.brewersfriend.com/mash/